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ARR® Zentrum für
Anatomisch Richtiges Reiten

Rittorpweg 57, 47574 Goch
Deutschland
 
Telefon: +49 (0) 2823 97555 09
Fax: +49 (0) 2823 97555 10
Telefon (Mobil): +49 (0) 172 14 13 294
Telefon (Mobil): +49 (0) 172-211 73 13
E-Mail: info@arr.de
 
Gerne können Sie Ihr Pferd besuchen:
Dienstag bis Samstag 10 bis 15 Uhr
Nach 15 Uhr ist Stallruhe.

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Marken- und Urheberrecht

Der Begriff «Schiefen-Therapie®» ist markenrechtlich geschützt. Unsere Texte, Bilder und Zeichnungen sind urheberrechtlich geschützt. Ihre Verwendung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Zentrums für Anatomisch Richtiges Reiten ARR gestattet. Jede Zuwiderhandlung kann rechtliche Konsequenzen haben.

 

MeinPferd: Schluss mit schief

Gabriele Rachen-Schöneich gibt als Expertin für das Geraderichten und den unabhängigen Reitersitz Auskunft in einem umfassenden Artikel in der Februar-Ausgabe von MeinPferd.

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ARR in der Reiter Revue

Unter dem Schlagwort «Die natürliche Schiefe sinnvoll abtrainieren» widmet diese Ausgabe der ReiterRevue der Arbeit des Zentrums für ARR spannende 6 Seiten!

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Info-Flyer

Der Flyer mit vielen Informationen rund um das Zentrum für Anatomisch Richtiges Reiten ARR.

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ARR IN DER DÄNISCHEN ZEITSCHRIFT RIDEHESTEN

Das renommierte dänische Pferdemagazin Ridehesten hat einen großen Artikel über die Trainingsmethode von ARR und das Aufbautraining des dänischen Warmblut-Hengstes White Talisman publiziert.

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ANATÓMIAILAG HELYES LOVAGLÁS

Hier der vierte Teil der Artikelserie über ARR im ungarischen Reitsportmagazin LOVAS ELET!

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Gästebuch

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Der Osteopath war verzweifelt und gefrustet

Leni, WB Zweibrückerstute, 14 Jahre

Mit Leni habe ich mir meinen Traum vom eigenen Pferd erfüllt. Sie ist eine herzensgute Stute und wurde erst mit 9 Jahren angeritten – zuvor bekam sie zwei Fohlen. Sicherlich ist Leni mit ihrem Stockmaß von 1,75 m nicht das beste Anfängerpferd für mich – aber wir verstehen uns und es war wirklich Liebe auf den ersten Blick. Und beim großen Ankaufstest war alles in Ordnung.
Ich weiß gar nicht mehr wie alles genau anfing, aber wir versuchten wohl Leni ein wenig zu lockern, weil sie knalle-steif war – wie ein Bügelbrett zu reiten. Speziell ihre linke Seite war schwierig. Beim Linksgalopp hatte sie wirklich Mühe und beim Rechtsgalopp bist du fast vom Zirkel geflogen.

Behandlungsmarathon endet in der Sackgasse
Der Chiropraktiker stellte Verspannungen fest, welche immer wieder gelöst wurden – weil diese immer wieder kamen. Der Akupunkteur fand immer wieder neue blockierte Meridiane – weil immer wieder neue Probleme aufgetreten sind, wie Stressdurchfall, Appetitlosigkeit, extremer Haarwuchs, Kotwasser, Lahmen, Taktunreinheiten. Der Osteopath war verzweifelt und gefrustet und kam nach der neunten Behandlung nicht mehr. Zwei verschiedene Tierärzte meinten, Leni sei viel zu dick und untrainiert. Mehr trainieren. Auf die Frage, wie ich denn trainieren soll, wenn sie lahmt, kam die Antwort: «Viel Schritt im Gelände, sie hat ja nichts...» Ultraschall, Röntgen, Bluttest, Kotproben – alles wurde untersucht, mehrfach.
Als Leni dann links vorne eine Hufgelenksentzündung bekommen hat und ich wirklich am Ende war, als nach dem Einspritzen des Gelenks noch immer keine Besserung zu sehen war – hörte ich nur mehr das Wort «austherapiert» und «Leni ist zu dick».

Ehrliche Diagnose am Zentrum für ARR
Ich habe viel im Internet recherchiert und bin dann über eine benachbarte Stallkollegin auf die Schiefen-Therapie gestoßen. Bis auf meine Reitlehrerin haben mir alle abgeraten: «Enges Longieren auf einem kleinen Zirkel – so ein Blödsinn!»
Ich habe mit Herrn Schöneich telefoniert und Videos an das Zentrum für ARR gesendet. Frau Schöneich meinte dann: «Bringen Sie Ihr Pferd her; schauen wir, was wir machen können. Und schicken Sie mir die Befunde mit.»
Daraufhin habe ich mir eine Flasche Prosecco genehmigt – und dann hab ich mal gegoogelt und festgestellt, dass knapp 900 km zu fahren sind. Wenn du ein Pferd hast, das sichtlich auf allen Beinen lahm ist, dann werden diejenigen, die dir helfen, ganz wenig… Drei Wochen später im Zentrum für ARR angekommen, war die Diagnose furchtbar ehrlich: Leni sei viel zu dünn, habe keine Muskeln, der Rückenmuskel sei abgedrückt, das Fell sei abnormal, sie habe sicherlich Mängel. Das Pferd sei in so einem schlechten Zustand, dass man quasi froh sein muss, dass sie überhaupt noch stehen und laufen kann.

Neue Bewegungsfreude nach 6 Wochen
Leni ist eine Rechtshänderin und extrem vorderlastig. Insgesamt war sie knapp vier Monate bei Schöneichs. Als ich sie nach zwei Wochen besuchte, erkannte ich deutlich ihre Muskeln und sie lahmte nicht mehr so stark. Das war echt unglaublich. Nach sechs Wochen ging sie beschwingt und hatte sichtlich Freude an der Bewegung – ich erkannte Leni kaum wieder! Sie war ein anderes Pferd. Der Rücken hatte viel Bewegung, sie wirkte größer, selbstbewusster, jünger und viel schöner.

Mut und Spucke
Nach drei Monaten fuhr ich erneut zum Zentrum für ARR und blieb für drei Wochen dort. Ich lernte das Longieren und das Sitzen auf Leni. Natürlich ist die Zeit zu kurz – sie ist immer zu kurz! Das Longieren sieht so leicht aus – hat es aber in sich. Ich sah zu Beginn nicht, was richtig und falsch ist, und als ich es dann sah, wusste ich nicht, wie ich das ändere. Das Sitzen war eine Tragödie, da war so richtig viel Bewegung und ich fand keinen Halt. Ich hatte den Eindruck, sie schießt mich beim Traben irgendwie so richtig aus dem Sattel raus.
Ich habe in den drei Wochen viele Pferde gesehen im Zentrum für ARR. Das Ausbildungssystem ist einzigartig und es gibt kein besseres – aber wohl auch kein schwierigeres. Es ist nicht einfach nur ein Schulterherein oder Longieren mit Kappzaum; es ist eine herausfordernde Longiertechnik, die sehr viel Gefühl und Pferdeverstand und viel Know-how über die Biomechanik des Pferdes erfordert. Die Händigkeit des Pferdes, die hohle Seite – das alles ist jetzt logisch für mich, ich verstehe das, aber ich kriege es halt nicht immer so hin, wie ich es sollte, und das obwohl Leni das kann. Natürlich braucht ein älteres Pferd länger als ein gesundes, junges Pferd, das noch nicht angeritten wurde. Was macht man, wenn man dann nicht mehr vor Ort ist und man nicht mehr schnell fragen kann?
Es gibt nur das System Schöneich oder keines. Es gibt keine Abwandlungen mit 4 Minuten links longieren und 3 Minuten rechts longieren oder 4 roten Stangen und 3 grünen – und das jeweils 7,5 Minuten lang. Die Veränderung kommt sofort und ist sichtbar – sie ist aber auch schnell wieder weg, wenn man nicht nach der Schöneich-Methode weitermacht. Wenn man sein Pferd mit nach Hause nimmt, ist es auf einem Optimum. Es ist ein perfekt bemuskelter Athlet, ausgeglichen und komplett ausbalanciert. Aber man braucht schon «Mut und Spuke» und vor allem Ausdauer, um dann Abstriche hinzunehmen und permanent weiterzutrainieren. Für mich war es am schlimmsten, dass ich gesehen habe, wie leicht Leni laufen kann, wie toll sie im Rücken schwingt und wieviel Spaß ihr das macht! Die Bewegung fiel ihr super leicht.
Ich werde an allen mir möglichen ARR-Kursen in Österreich teilnehmen. Auch habe ich überlegt, ob ich Leni nicht einmal im Jahr für vier bis sechs Wochen zu Schöneichs stelle, um sie wieder auf die Schiene zu bringen und wirklich 100 % zu haben. Wenn man sein Pferd mal so in Höchstform gesehen hat, dann wird man ehrgeizig. Ich zumindest. Ich habe so viel gelernt, und Leni und ich sind ein gutes Team, auch wenn es Höhen und Tiefen gibt – wie der kürzlich erfolgte Weidenunfall. Mit dem Longieren kann man das wieder richten, man muss sich nur Zeit nehmen und geduldig sein! Die Schiefen-Therapie nach Schöneich ist eine Lebenseinstellung. Der Erfolg gibt ihnen Recht und ich stehe 100%ig hinter dem System – es ist halt leider nicht einfach!

Vielen lieben Dank, Familie Schöneich! Ich werde Euch noch viele Jahre begleiten – ohne Euch hätte ich das nicht geschafft!


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