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ARR® Zentrum für
Anatomisch Richtiges Reiten

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Deutschland
 
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Erfahrungsbericht

Ungleiche Rückenmuskulatur - total schief

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Gästebuch

Schiefentherapie für ein Therapiepferd

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ARR in der Reiter Revue

Unter dem Schlagwort «Die natürliche Schiefe sinnvoll abtrainieren» widmet diese Ausgabe der ReiterRevue der Arbeit des Zentrums für ARR spannende 6 Seiten!

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Urheberrecht

Aus aktuellem Anlass weisen wir nochmal eindringlich darauf hin, dass der Begriff «Schiefen-Therapie®» urheberrechtlich geschützt ist. Die Verwendung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Zentrums für ARR gestattet. Jede Zuwiderhandlung kann rechtliche Konsequenzen haben.

 

ANATÓMIAILAG HELYES LOVAGLÁS

Hier der vierte Teil der Artikelserie über ARR im ungarischen Reitsportmagazin LOVAS ELET!

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ARR IN DER DÄNISCHEN ZEITSCHRIFT RIDEHESTEN

Das renommierte dänische Pferdemagazin Ridehesten hat einen großen Artikel über die Trainingsmethode von ARR und das Aufbautraining des dänischen Warmblut-Hengstes White Talisman publiziert.

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Info-Flyer

Der Flyer mit vielen Informationen rund um das Zentrum für Anatomisch Richtiges Reiten ARR.

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Gästebuch

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Der Osteopath war verzweifelt und gefrustet

Leni, WB Zweibrückerstute, 14 Jahre

Ich bin 38 und habe mir meinen Traum vom eigenen Pferd erfüllt. Im Juli 2014 habe ich mir Leni gekauft – eine WB Zweibrückerstute, 13 Jahre.
Leni ist eine herzensgute Stute und wurde erst mit 9 Jahren angeritten – zuvor bekam sie 2 Fohlen.
Sicherlich ist Leni mit ihren 1,75 Stkm nicht das beste Anfängerpferd für mich – aber wir verstehen uns und es war wirklich Liebe auf den ersten Blick. Und beim großen Ankaufstest war alles in Ordnung.
Ich weiß gar nicht mehr wie alles genau anfing, aber wir versuchten wohl Leni ein wenig zu lockern weil sie knalle-steif war – wie ein Bügelbrett zu reiten. Speziell ihre linke Seite war schwierig. Beim Linksgalopp hatte sie wirklich Mühe und beim Rechtsgalopp bist du fast vom Zirkel geflogen.
Der Chiropraktiker stellte Verspannungen fest welche immer wieder gelöst wurden – weil diese immer wieder kamen.
Der Akupunkteur fand immer wieder neue blockierte Meridiane – weil immer wieder neue Probleme aufgetreten sind wie Stressdurchfall, Appetitlosigkeit, extremer Haarwuchs, Kotwasser, Lahmen, Taktunreinheiten.
Der Osteopath war verzweifelt und gefrustet und kam nach der 9. Behandlung nicht mehr.
Die Tierärzte (2 unterschiedliche) meinten Sie ist viel zu dick und untrainiert. Mehr trainieren. Auf die Frage: wie soll ich trainieren wenn‘s lahmt kam die Antwort: halt viel Schritt im Gelände und sie hat ja nichts. Ultraschall, Röntgen, Bluttest, Kotproben, .. alles wurde untersucht – mehrfach.
Als Leni dann links vorne eine Hufgelenksentzündung bekommen hat und ich wirklich am Ende war, als nach dem Einspritzen des Gelenks noch immer keine Besserung zu sehen war – hörte ich nur mehr das Wort „austherapiert“ und „Leni ist zu dick“. Man braucht sich nur die Videos anzusehen –und das war ein guter Tag….
Ich habe viel im Internet recherchiert und bin dann über eine benachbarte Stallkollegin auf die Schiefentherapie gestoßen. Bis auf meine Reitlehrerin haben mir alle abgeraten – enges Longieren auf einem kleinen Zirkel… so ein Blödsinn.
Ich habe mit Herrn Schöneich telefoniert und daraufhin habe ich Videos an das ARR gesendet.
Frau Schöneich meinte dann: bringen Sie ihr Pferd rauf – schauen wir was wir machen können – und schicken Sie mir die Befunde mit.
Daraufhin habe ich mir eine Flasche Prosecco genehmigt – und dann hab ich mal gegoogelt und festgestellt, dass knapp 900 km zu fahren sind.
Wenn du ein Pferd hast – das sichtlich an allen Beinen lahm ist – dann werden diejenigen – die dir helfen ganz wenig….
3 Wochen später - in Bedburg-Hau dann angekommen war die Diagnose furchtbar ehrlich:
Leni sei viel zu dünn, hat keine Muskeln, der Rückenmuskel war abgedrückt, das Fell ist abnormal sie hat sicherlich Mängel, … Das Pferd ist in so einem schlechten Zustand dass man quasi froh sein muss dass die überhaupt noch stehen und laufen kann. Sie ist eine Rechtshänderin und extrem vorderlastig.
In Summe war Leni knapp 4 Monate bei den Schöneichs. Als ich nach 2 Wochen oben war erkannte ich deutlich ihre Muskeln und sie lahmte nicht mehr so stark. Das war echt unglaublich.
Nach 6 Wochen ging sie beschwingt und hatte sichtlich Freude an der Bewegung – ich erkannte Leni kaum wieder – da war ein anderes Pferd.
Der Rücken hatte viel Bewegung, sie wirkte größer, selbstbewusster, jünger und viel schöner.
Nach 3 Monate fuhr ich nach Bedburg Hau und blieb für 3 Wochen oben. Ich lernte das Longieren und das Sitzen auf Leni. Natürlich ist die Zeit zu kurz – sie ist immer zu kurz!
Das Longieren sieht so leicht aus – hat es aber in sich. Ich sah zu Beginn nicht was richtig und falsch ist und als ich es dann sah, dann wusste ich nicht wie ich das ändere. Das Sitzen war eine Tragödie, das war so richtig viel Bewegung und ich fand keinen Halt und dachte mir beim Traben irgendwie sie schießt mich so richtig aus dem Sattel raus.
Ich habe in den 3 Wochen viele Pferde gesehen beim ARR – das System ist einzigartig und es gibt kein Besseres – es gibt aber glaube ich auch kein schwierigeres System.
Es ist nicht einfach ein Schulter herein oder Longieren mit Kappzaum – es ist eine herausfordernde Longier Technik mit sehr viel Gefühl und Pferdeverstand und viel know how über die Biomechanik des Pferdes.
Händigkeit des Pferdes, hohle Seite – das alles ist jetzt logisch für mich – ich verstehe das, aber ich kriege es halt nicht immer so hin wie ich es sollte und das obwohl Leni das kann.
Natürlich braucht ein älteres Pferd länger als ein gesundes junges Pferd das noch nicht angeritten wurde.
Was macht man wenn man dann nicht mehr vor Ort ist – man nicht mehr schnell fragen kann? Es gibt nur das System Schöneich oder nicht – es gibt keine Abwandlungen mit 4 Minuten links longieren und 3 Minuten rechts longieren oder 4 roten Stangen und 3 grünen – und das jeweils 7,5 Minuten lang.
Die Veränderung kommt sofort und ist sichtbar – sie ist aber auch schnell wieder weg – wenn man nicht nach der Schöneich Methode weitermacht.
Wenn man sein Pferd mit nach Hause nimmt ist es auf einem Optimum – es ist ein perfekt bemuskelter Athlet – ausgeglichen und komplett ausbalanciert!
Aber man braucht schon „Mut & Spuke“ und vor allem Ausdauer um dann Abstriche hinzunehmen und permanent weiter zu trainieren. Für mich war es am schlimmsten, dass ich gesehen habe wie leicht Leni laufen kann – wie toll Sie im Rücken schwingt und wieviel Spaß ihr das macht. Die Bewegung fiel ihr super leicht.
Ich werde an allen mir möglichen Kursen beim Schöneich teilnehmen in Österreich. Auch habe ich überlegt, ob ich Leni nicht einmal im Jahr für 4-6 Wochen zu den Schöneichs stelle um Sie wieder auf Schiene zu bringen und wirklich 100 % zu haben. Wenn man sein Pferd mal so in Höchstform gesehen hat – dann wird man ehrgeizig – ich zumindest.
Ich habe so viel gelernt und Leni und ich sind ein gutes Team – auch wenn es Höhen und Tiefen gibt – wie der vor 3 Wochen erfolgte Weidenunfall - mit dem Longieren kann man das wieder richten – man muss sich nur Zeit nehmen und geduldig sein!
Die Schiefentherapie nach Schöneich ist eine Lebenseinstellung – der Erfolg gibt Ihnen Recht und ich stehe 100%ig hinter dem System – es ist halt leider nicht einfach!
Also nochmals vielen lieben Dank an die Familie Schöneich – ich werde euch noch viele Jahre begleiten – ohne Euch hätte ich das nicht geschafft!


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